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Alles über die Markierungs- und Beschilderungstätigkeit im Verein



Markierungstätigkeit
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Markierungstätigkeit
Nachdem im Jahre 1995 die AVS-Hauptleitung in Bozen beschlossen hatte für das Wegenetz in ganz Südtirol den Sektionen kostenlos einheitliche Wegeschilder zur Verfügung zu stellen, hat unsere Sektion unverzüglich entschieden schrittweise das ganze Sektionsgebiet neu zu beschildern.

Die neuen Wegschilder, die schon bald in ganz Südtirol zu finden sein werden.

Bereits im Herbst 1995 haben wir für die neue Beschilderung notwendigen Begehungen auf der orographisch linken Talseite durchgeführt und die erforderlichen Wegeschilder bestellt. Zudem wurden die Gestänge für die Anbringung der Schilder angeschafft und mit Schutzfarbe gestrichen.

Im Frühjahr und Frühsommer 1996 wurden dann an zehn Samstagen von den Arbeitsgruppen an die 150 Hinweisschilder auf 75 Gestängen aufgestellt. Während der Durchführung der Arbeiten stellte sich heraus, dass für die Vervollständigung der Beschilderung der orographisch linken Talseite zudem noch an die 40 Hinweisschilder nötig waren. Außerdem ergab sich die Notwendigkeit ein genaue Gebietskarte des Wegenetzes, sowie der Standorte der Schilder zu erstellen. Diese äußerst komplizierte Arbeit wurde nach einer Vielzahl von Besprechungen und Begehungen mittels Computer-Zeichnungen erledigt und zwar nicht nur für die linke Talseite, sondern für das gesamte Wegenetz der Gemeinde St. Pankraz.

Am Markierungssonntag werden alle Tafeln kontrolliert und die Wegmarkierunen aufgefrischt.

Am Markierungssonntag im September 1996 wurde das orographisch rechte Wegenetz in Angriff genommen. Die erforderlichen Begehungen wurden im Herbst abgeschlossen und dann in der Folge die Schilderbestellung ausgearbeitet, so dass die Auftragsänderung für die Schilder und Gestänge kurz vor Weihnachten im Auftrag gegeben werden konnte. Erforderlich für die orographisch rechte Talseite waren an die 180 Wegeschilder und 95 Gestänge. Im Laufe des Jahres 1997 gelang es, die gesamte Wegebeschilderung des Sektionsgebietes abzuschließen und somit dieselbe auf einen einheitlichen Stand zu bringen. An dieser Stelle sei allen ganz besonders für die tatkräftige Mitarbeit gedankt.

Seitdem wurden die gesamten Wanderwege der Sektion sowie der Nachbarsektionen im Ultental mit modernster GPS-Technik digital erfasst. Die Daten werden durch die Vermessung mit Hilfe von Satelliten des Globalen Positionierungs-Systems (GPS) erhoben. Hierfür werden Mitarbeiter ausgebildet, welche das gesamte Wegenetz abschnittsweise mit einem GPS-Empfänger abgehen und somit exakt aufnehmen. Das gesammelte Datenmaterial wird in Geographischen Informationssystemen (GIS) bearbeitet, verwaltet und zu einer fundierten Grundlage für die Tourenplanung in einem Wander-Informationssystem (Wander CD) aufbereitet. Die Idee der genauen digitalen Erhebung wurde in unserer Sektion geboren und vom Alpenverein Südtirol übernommen. Zur Zeit findet die Erfassung und Auswertung der Daten südtirolweit statt.

Abschließend erlauben wir uns noch die Bevölkerung zu bitten, die Wegebeschilderung als ein allgemeines Gut für die Öffentlichkeit zu betrachten und deren leichtfertige Beschädigung zu vermeiden.
Mehr Infos zum Wegeprojekt auf www.alpenverein.it


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